Es gibt Flyer!

Keine Frage – wir sind beliebt bei den Menschen in der Stadt. Das zeigen uns die vielen freundlichen Reaktionen. Vom Winken bis zum Applaus ist alles dabei, wenn die Mass vorbeifährt. Nur einige wenige Autofahrende zieren sich (manchmal) noch ein bisschen. Oft, weil sie nicht verstehen, was sie gerade an diesem oder jenem Freitag Abend großartiges erleben. Dies soll sich ändern. Wir wollen, dass uns ALLE mögen! Daher bringe ich, Kay, zur nächsten Mass am 26. Mai 1000 Flyer (A6, siehe nachfolgende Bilder) mit. Wer will, darf sich bedienen und sie nach Lust und Laune beim Corken an (wartende) AutofahrerInnen oder PassantInnen verteilen. Damit sich zumindest die ersten Fragezeichen in Luft auflösen. Und weil doppelt bekanntlich besser hält, gibts im Juni dann noch mal 1000 Flyer. Ach so, ja, bitte weitersagen…!

Flyer Vorderseite
Flyer Rückseite
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4 Kommentare zu „Es gibt Flyer!

    1. Nun, da du auf der CM kein Kraftfahrzeug finden wirst, kann ich mir vorstellen, dass du vermutlich § 29 Abs. 2(1) meinst. Sagen wir es so. Hier versuchen die LobbydienerInnen schon seit Jahren einen (möglichen) Hebel zu setzen – ohne Erfolg. Denn das Ding ist zum einen extrem schwammig und zum anderen lässt vor allem der Passus „[…] Kraftfahrzeuge in geschlossenem Verband […]“ die (Auto)LobbydienerInnen alt aussehen. Fahrräder sind eben nur Fahrzeuge, keine Kraftfahrzeuge. Hier hilft Humor vielleicht weiter: „Gerade jetzt rotten sich hunderte AutofahrerInnen auf dem Westring, Kronshagender Weg und Kaistraße stadtein- und auswärts zusammen und blockieren den Verkehr. Unangemeldet. Die Polizei unternimmt nichts dagegen, stellt nicht mal die Personalien fest oder versucht die Rädelsführer zu ermitteln.“ Oder noch einer: „Radfahrerende legen den Verkehr punktuell lahm – und das einmal im Monat, am letzten Freitag im Monat, für zwei Stunden. Autofahrende legen den Verkehr großflächig lahm – und das jeden Tag im Monat (außer am letzten Freitagabend im Monat).

      1. Ja, § 29 Abs. 2(1) meine ich. Da ist irgendwas abhanden gekommen. 🙂
        Ich fragte mich nur, wie die Polizei das sieht. Vor allem in Verbindung des ersten Teils von § 29 Abs. 2(2). Da ist ja noch nicht von Kraftfahrzeugen die Rede und „Das ist der Fall, wenn die Benutzung der Straße für den Verkehr wegen der Zahl oder des Verhaltens der Teilnehmenden oder der Fahrweise der beteiligten Fahrzeuge eingeschränkt wird“ ist ja wohl regelmäßig gegeben. Und auch das Versammlungsrecht könnte jemand aus dem Hut ziehen, auch wenn das IMO doch arg weit hergeholt wäre.
        Mal sehen ob ich es diesen Monat schaffe. Da ich erst anreisen muss ist das organisatorisch ein bisschen Schwierig, aber Lust ist auf jeden Fall da. 😀

      2. Ja gern Silbaer! Sei willkommen. Aber noch mal zu deinem Einwand. Es ist unerheblich, wie Teile der Polizei das sehen. Entscheidend ist, wie die allgemeine Rechtsprechung die von dir angesprochenen Punkte wertet. Nun, die CMs sind seit Jahren aktiv. Wenn es PolizistInnen gibt, die lieber das Symptom als das Schädliche sehen möchten, anstatt die Ursache, dann ist das bedauerlich, aber letztlich ein Ausdruck von Rückständigkeit. Was ist gemeint? Der uns alle krankmachende und die umweltzerstörende, übermäßige und sehr häufig unvernünftige Verkehr (viele EinzelfahrerInnen, kurze Wege mit dem Auto usw.) mittels Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, ist doch eindeutig die Ursache vielen Übels. Erscheinungsformen wie die weltweiten CMs, sind lediglich die Reaktion darauf. Hier finden sich Menschen, die auf all diesen Schwachsinn keinen Bock mehr haben und bereit sind, sich aktiv dafür einzusetzen, ein Zeichen zu setzen und zum Umdenken und Mitmachen zu animieren. Diese Massen werden sie auch nicht mehr los. Auch die größten autoritären Heißsporne unter den PolizistInnen wissen oder spüren zumindest, wenn sie hier falsch handeln – also das Symptom (CM) als das Übel sehen und bekämpfen – wird dies eine Lawine auslösen. Genau genommen ist es doch absolut lächerlich, sich über eventuelle, punktuelle Verkehrsbehinderungen durch Fahrradfahrende, die einmal im Monat für knapp zwei Stunden auftreten, aufzuregen, aber gleichzeitig die täglichen Staus, mit all ihren negativen Aus- und Nebenwirkungen, als Normal zu taxieren. Die CMs sind Widerstand gegen die allgemeine Unvernunft mittels einer kreativen und friedlichen Aktionsform. Darüber sollten sich alle freuen. Widerstand geht ja auch anders. Und das will ja wohl keiner.

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