Das Blog ist umgezogen!

Ab sofort erreichst du das Blog unter dieser neuen Adresse:

critical-mass-kiel.de

Bitte aktualisiere also deine Links!

Der Umzug bedeutet gleichzeitig, dass das Blog unter der bisherigen Adresse „criticalmasskiel.wordpress.com“ ab sofort nicht mehr gepflegt wird. Nach einer gewissen Übergangszeit wird die alte Domain zudem abgeschaltet.

Der Umzug des Blogs hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass der bisherige Domainname immer umständlich war und immer wieder mal Verwirrungen hervorrief. Zudem waren durch das Hosten des Blogs bei WordPress.com schon immer zu viele Schranken für die Adminstration gegeben. Die neue Domain (critical-mass-kiel.de) hingegen, passt zum einen perfekt zur Kieler Critical Mass, und zum anderen ist sie selbst gehostet – mit allen Freiheiten, die sich daraus für den Betrieb ergeben.

Es wäre schön, wenn du dem Blog teu bleibst!

Von außerordendlich nasser Qualität

Trotz Regen fleißig gesammelt…

Wir befinden uns im Jahre 2017 n.Chr. Ganz Kiel ist von den Autos besetzt… Ganz Kiel? Nein! Ein von unbeugsamen KielerInnen zelebriertes Event hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das auch, wenn es wie aus Eimern schüttet….

Mehr gibt es eigentlich nicht zur Juni-Critical Mass zu sagen. 25 tapfere, allen widrigen Umständen trotzende KielerInnen hielten dagegen und kamen schließlich glücklich und munter plaudernd im Ziel an. Und eigentlich war es auch schön, mit netter Begleitung so durch den einigermaßen warmen Regen zu fahren…

„…und wieder ein paar Bilder – diesmal durch einen speziellen Tropfen-Effektfilter weichgezeichnet. Es hat wieder Spaß gemacht, war ja nicht kalt .“ schrieb Frank und schickte diese Bilder. Thx, Frank!
Regen in lässig
fast wasserdicht
Kurzer, solidarischer Gruß an eine antifaschistische Aktion…
wieder alle Altersklassen dabei
Tropfenfilter deluxe
mittendrin

Nimm 2

Wie ihr wisst, haben wir bei der letzten Fahrt im Mai an die 1000 Flyer unter die Leute gebracht. Die Verteil-Aktion erschien uns nicht nur beim Verteilen selbst erfolgversprechend, sie war es auch – die Klicks auf das CM-Kiel-Blog sind deutlich und vor allem anhaltend gestiegen.

Das bedeutet, dass sich offenbar immer mehr Menschen für die Critical Mass interessieren. Das ist fein und natürlich ina unser aller Interesse. Und damit das so bleibt, bringe ich, Kaya, zur nächsten Mass nochmal 1000 Flyer mit, die gern wieder von fleißigen FahrerInnen an die staunende Menge am Fahrbahnrand verteilt werden dürfen.

Druckvorlagen zum Download

Außerdem können ab sofort die druckfertigen Dateien für jeden frei zugänglich im Download-Bereich runtergeladen werden: Wer also will, kann sich die Flyer durch eine Druckerei der eigenen Wahl (nach)drucken lassen. Es gibt dabei übrigens zwei Versionen: Einmal der bekannte CM-Kiel-Flyer, und einmal ein abgewandelter Flyer, der auf allen anderen CM’s verteilt werden kann.

Wir sehen uns am 30 Juni! Reclaim the streets!

Von außerordentlicher Qualität…

Yeah! Das war sie wirklich, diese Mass! 234 FahrerInnen fuhren die Mai-Mass in Kiel. Wir schafften es zwar nicht den Rekord vom letzten Jahr zu brechen, was aber Banane ist, denn diese Mass war schlicht und einfach allererste Sahne.

Wir hatten warme 20°C, die Sonne schien und die Stimmung war entsprechend. Und ganz klar – es ist immer wieder ein absolut besonderes Erlebnis – auch wenn Mensch schon lange dabei ist –, mit so vielen sympathischen Frauen und Männern, Jungs und Mädchen, die Straßen Kiels zu rocken. Begleitet wurden wir wie immer von Applaus und bestärkenden Zurufen von Seiten der Passanten.

Die Route war diesmal fast 30 km lang – dies ist schon anständig. Lag wohl am Wetter. Wollte irgendwie niemand so richtig aufhören. Auch gab es keine nennenswerten Vorkommnisse – weder mit anderen VerkehrsteilnehmerInnen und ebenso wenig mit den Cops. Es war eine ruhige, entspannt-fröhliche Sommerfahrt. Vermisst wurden von einigen nur ganz bestimmte Soundräder.

Die Flyer-Aktion lief gut. Eine ganze Menge FahrerInnen teilten kräftig aus. Wartende AutofahrerInnen und zu Fuß gehende wurden reichlich mit Flyern beglückt (und fanden so häufig sogleich eine Antwort auf all die Fragezeichen im Kopf, welche beim Anblick unserer hunderte Meter langen Kolonne in den Köpfen herum flogen). Fast 1000 Flyer wurden verteilt und so wie wir es sahen, wurden diese zumeist gut und dankbar von den Menschen entgegengenommen. Aber auch den VerteilerInnen machte das Verteilen sichtbaren Spaß. Besonders hervorheben sollten wir hier einfach mal die unermüdlichen Jungs von der Mountain-Bike-Fraktion, welche die Mass nicht nur mit ihren coolen Kunststücken und fleißigen corken bereichern, sondern auch radikal-konsequent die Flyer unter die PassantInnen brachten. Klasse!

Apropos Corken: Danke allen CorkerInnen für das Absichern des Verbandes! Danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Es war wieder total schön mit euch!

Die nächste Mass ist am 30. Juni. Leider nicht mehr innerhalb der Kieler Woche… 🙂 Bis demnächst dann! P.S. Wir freuen uns über Kommentare, Kritik und Anregungen!

Nachtrag vom 27. Mai, 19:15 Uhr:

Frank hat dem Blog vier Bilder der gestrigen Fahrt zur Verfügung gestellt, welche sehr gern noch nachgereicht werden. Herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal!

 

Pssst… Heute ist Critical Mass!

Letztes Jahr im Mai waren 317 FahrerInnen am Start. Das war Rekord. Eine der schönsten Fahrten überhaupt. Lasst uns diesen Rekord brechen – das passende Wetter dazu gibts gratis: Über 20°C und Sonne satt in Kiel. Gute Laune, Soundräder, alte Räder, neue Räder, junge Fahrer, alte FahrerInnen oder umgekehrt – alles wird dabei sein. Flyer gibts gratis für alle, die sie an PassantInnen und AutofahrerInnen verteilen wollen. Seid dabei und – Weitersagen!! FreundInnen und Bekannte einladen!

Update von 9:38 Uhr:

An alle DauernörglerInnen hinterm Lenkrad und an reaktionäre PolizistInnen die uns gegenüber (und somit der Allgemeinheit) uncool sind – schaut euch das nachfolgende Video noch mal an! Sound schön laut drehen, zurücklehnen und genießen! DAS, was ihr da seht, ist echter Fortschritt!

Es gibt Flyer!

Keine Frage – wir sind beliebt bei den Menschen in der Stadt. Das zeigen uns die vielen freundlichen Reaktionen. Vom Winken bis zum Applaus ist alles dabei, wenn die Mass vorbeifährt. Nur einige wenige Autofahrende zieren sich (manchmal) noch ein bisschen. Oft, weil sie nicht verstehen, was sie gerade an diesem oder jenem Freitag Abend großartiges erleben. Dies soll sich ändern. Wir wollen, dass uns ALLE mögen! Daher bringe ich, Kaya, zur nächsten Mass am 26. Mai 1000 Flyer (A6, siehe nachfolgende Bilder) mit. Wer will, darf sich bedienen und sie nach Lust und Laune beim Corken an (wartende) AutofahrerInnen oder PassantInnen verteilen. Damit sich zumindest die ersten Fragezeichen in Luft auflösen. Und weil doppelt bekanntlich besser hält, gibts im Juni dann noch mal 1000 Flyer. Ach so, ja, bitte weitersagen…!

Flyer Vorderseite
Flyer Rückseite

Und wieder eine geile Kieler Mass!

Die Kieler Critical Mass läuft rund – keine Frage: Kurz vor der Abfahrt wurden (mindestens) 110 Fahrerinnen und Fahrer gezählt, was für die für April recht kalte Witterung von nur 6° Celsius dann doch deutlich mehr waren, als vermutet. Das war wunderbar, Leute! Auch die Stimmung war wieder sehr ausgelassen und beschwingt. Leicht beschattet wurde die Tour allerdings durch einen Zwischenfall mit einem Autofahrer, der die Nerven verlor.

Der Zug war bunt, der Zug war froh gelaunt. Wo Mensch hinschaute, waren ausgelassene Gespräche und lachende Gesichter zu sehen, die coolsten Fahrräder und verrücktesten Fahrradkonstruktionen zu bewundern. Auch waren wieder tolle Soundräder dabei! Danke dafür! Kurz unterbrochen wurde diese bunte Karawane von einem Geschehnis in der Werftstraße, Ecke Karlstal, etwa 20 Minuten nach dem Beginn der Fahrt.

Verdammtes Testosteron

Dabei verlor ein Autofahrer die Nerven und versuchte außergewöhnlich aggressiv einem corkenden (Verbandsicherung) Mitfahrer sein Fahrrad zu entreißen. Der so angegriffene Radler wehrte sich nach zunehmender Eskalation schließlich mit einer Ladung Pfefferspray, was den Angriff des Autofahrers sofort beendete. Da der Vorfall direkt vor dem Polizeigebäude stattfand, waren augenblicklich mehrere Beamtinnen und Beamte vor Ort. Mindestens einer von ihnen hatte den Vorfall durchs Fenster beobachtet. Den anwesenden Polizistinnen und Polizisten möchten wir an dieser Stelle einen deeskalierenden und detachierten Umgang mit der Situation bestätigen. Gut gemacht!

Entwickelt hatte sich diese Situation übrigens aus den Verwirrungen aufgrund des Passierens eines Rettungswagens mit Sonderrechten. Beim erfolgreichen, schnellen Platzschaffen vermengten sich dann vier Kraftfahrzeuge mit unserem Radverband. Nach dem Passieren des RTW wollte dann allerdings ein Autofahrer nicht warten, bis der Verband weiter gefahren ist und wollte noch weiter in unseren Pulk hineinfahren. Dies wurde durch den den Verband sichernden Mitfahrer verhindert, der dann auch attackiert wurde.

Wir gehen davon aus, dass die Angelegenheit für den Autofahrer ein Nachspiel haben wird, denn körperliche Aggression mittels Faustrecht im Straßenverkehr ist ganz und gar kein Kavaliersdelikt und wird in der Regel mit Fahrverbot und empfindlichen Geldstrafen geahndet – und das zu Recht.

Gruppenverhalten in solchen Fällen

Wir haben noch während der Fahrt diskutiert, wie sich die Gruppe der Mitfahrenden vorzugsweise in solchen Fällen verhalten sollte. Soll der gesamte Zug (welcher ja ein Fahrzeug ist) anhalten oder nur die beteiligten und zur Hilfe geeilten Personen? Nach Abwägung aller Für und Wider sind wir überein gekommen, dass nur letztere Personen in der Situation bleiben und der Rest des Verbandes seine Fahrt fortsetzt, weil wir sonst einen einzigen Fahrbahnbereich zu lange blockieren würden (dies kann gern weiter diskutiert werden).

Das Mitfahrenden in solchen Ausnahmesituationen von anderen Mitfahrenden geholfen und beigestanden wird (in Notfällen auch körperlich), ist für alle selbstverständlich – niemand von uns wird jemals alleine da stehen, wenn einem Armleuchter hintem Lenkrad die Nerven durchgehen. We are here, and we are strong! Und zwar immer so viele von uns, wie es die Situation verlangt. Verlasst euch darauf!

Die Mass muss cool sein!

Aber es soll auch noch einmal thematisiert werden: Auch wir müssen weiterhin bemüht sein, deeskalierend und weise zu agieren! Wenn vereinzelt Menschen in ihren Blechkisten blöde handeln, müssen wir es ihnen nicht gleichtun. Fahrzeuge, die auf Abbiegespuren stehen, müssen beispielsweise nicht immer zur Sicherung des Zuges gecorkt werden und ganz allgemein sollten wir schauen, den Restverkehr nicht mehr, als für die Sicherheit des Zuges erforderlich, zu beschränken. Und sehr wichtig – wir müssen freundlich sein. Autofahrende verstehen sehr häufig gar nicht, was da gerade auf der Fahrbahn passiert und dass dieses zudem auch noch durch die StVO gedeckt und vollkommen legal ist. Sie sind oft vollkommen überfordert, auch weil viele immer noch meinen, die Fahrbahn gehöre nur Ihnen – ein Blick in die StVO (§2) würde da helfen, denn Fahrräder sind ebenfalls Fahrzeuge und müssen somit die Fahrbahn benutzen. Wie dem auch sei, wir sollten ihnen helfen, die Situation zu verstehen.

Fazit

Der Vorfall konnte die Gesamtstimmung nur kurz trüben. Alles in allem war diese Mass phantastisch! Wir alle freuen uns auf die nächste Fahrt und werden diese sicher auch wieder genau so genießen. Dann wohl endlich mal bei sommerlichen Temperaturen.

Reclaim the streets!

Update vom 30. April, 11:00 Uhr:

Auch auf Facebook wurde der Zwischenfall mit dem Agro-Typen in einem Beitrag beschrieben. Die auf FB veröffentlichte Position der Verfasser_in, Mitfahrer_innen als unerwünschte Personen zu segmentieren, weil diese zur Mass Pfefferspray mit sich führen (und es bei einer realen Bedrohung wie am letzten Freitag, bei der aktive Deeskalation versagte, natürlich auch einsetzt), teile ich (Kaya) nicht.

Radfahrene bekommen es im alltäglichen Alltag immer wieder mit Hundeattacken oder anderen Anfeindungen zu tun. Insbesondere Fahrradfahrerinnen, welche sich bspw. nach der Mass (im Dunkeln) auf dem Nachhauseweg befinden und möglicherweise nicht über das körperliche Potential verfügen, sich gegen Übergriffe (welcher Art auch immer) mit reiner Körperkraft zu verteidigen, können sich mit Pfefferspray in der Tasche durchaus sicherer fühlen.

Ich selbst führe kein Pfefferspray mit mir, aber meiner Meinung nach sollte diese Entscheidung jedem selbst überlassen bleiben und auch Pfefferspraymitführende sollten auf der Mass willkommen sein. 

Hello Mastodon!

Und nun ist die CM Kiel auch auf Mastodon!

Mastodon als freie (quelloffen) und dezentrale Alternative zu Twitter sprengt den »Walled Garden« der geschlossenen Plattformen mit ihren willkürlichen Regeln von Twitter und Facebuch weiter auf. Yeah! Wallet Garden nervt, da die Regeln im Wallet Garden nicht etwa die Nutzerinnen und Nutzer bestimmen, sondern die Unternehmen, welche die sozialen Netzwerke betreiben und nur eines im Sinn haben – Geld mit Werbung zu verdienen und dazu ihre Nutzerinnen und Nutzer auszuspionieren (und nebenbei Backdoors für die Geheimdienste bereit zu stellen).

Für Mastodon gilt ebenso wie für Hubzilla: Ganz egal, wie gut sich diese Alternative durchsetzt – es ist eine Sache des Prinzips dabei zu sein. Und daher werden ab sofort Neuigkeiten auch unter der Mastodon-Adressehttps://mastodon.cloud/@criticalmasskiel veröffentlicht werden.

Die Möglichkeiten von Mastodon im Vergleich zu Twitter sind absolut überzeugend (500 Zeichen etc.). Gleiches gilt, wie schon bei Hubzilla, für den Bereich der (Daten)Sicherheit. Wer Mastodon noch nicht kennt, findet erste Infos hier. Ansonsten kann ich nur empfehlen, sich einen Anbieter seiner Wahl (Mastodon instances) auszuzuchen, sich zu registrieren und mit zu machen. Fuck the NSA!

Hello Mastodon!