Unsere Stadt bleibt bunt!

Diese Stadt gehört uns und sie bleibt bunt, nicht braun! WIR sind die Alternative!

In der Critical Mass fahren die verschiedensten Menschen mit den verschiedensten Motivationen und Ansichten mit den verschiedensten Fahrrädern. Alle sind gern gesehen! Wir sind bunt gemischt – von groß bis klein, von alt bis jung. Wir leben eine offene, respektvolle, freundliche und eine auf einem Miteinander aufbauende Gesellschaft. Xenophobie mit all seinen dumpfen Schattierungen wie Nationalismus, Regionalismus, Rassismus und Sexismus hat bei uns nichts verloren und auch keine Chance – niemals!

Und genau deshalb ist die Critical Mass als Aktionsform auch nicht nur verkehrspolitisch zweckgebunden. Wir können (und sollten meiner Meinung nach) für unseren Typus einer positiven Gesellschaft gerade jetzt nocht sichtbarer und offener eintreten. Denn am 7. Mai (Landtagswahl) stemmt sich eine sogenannte Alternative (die keine ist) nicht nur dieser schönen Art einer bunten Gesellschaft entgegen, sondern sie ist auch verkehrspolitisch in den 1960er Jahren stehen geblieben: In Punkt 14.1 ihres Grundsatzprogramms heist es doch tatsächlich so muffig und reaktionär wie schon lange nicht mehr – »Freie Fahrt für freie Bürger«.

Mein Vorschlag: Zeigen wir doch bei unserer nächsten Ausfahrt diesen verklemmten, ängstlichen und vorurteilbehafteten Dinosauriern, was wir von ihrer Art von vermuffter Welt halten – nämlich gar nichts! Ob mit eindeutigen Statements auf Shirts, Jacken, Aufklebern, entsprechend ausgewählten Farben und/oder guter Musik – uns fällt schon was ein. Habt ihr Freundinnen und Bekannte aus anderen Kulturkreisen und/oder verschieder Glaubensrichtungen? Ja? Dann ladet sie doch zur solidarischen Fahrt durch unser gemeinsames, buntes Kiel ein! Sagt es weiter – lasst uns am 28. bunter sein, als je zuvor!

Am 28. April wird allen klar, dass die bunte Stadt, die einzig vernünftige Alternative ist!

Hello Mastodon!

Und nun ist die CM Kiel auch auf Mastodon!

Mastodon als freie (quelloffen) und dezentrale Alternative zu Twitter sprengt den »Walled Garden« der geschlossenen Plattformen mit ihren willkürlichen Regeln von Twitter und Facebuch weiter auf. Yeah! Wallet Garden nervt, da die Regeln im Wallet Garden nicht etwa die Nutzerinnen und Nutzer bestimmen, sondern die Unternehmen, welche die sozialen Netzwerke betreiben und nur eines im Sinn haben – Geld mit Werbung zu verdienen und dazu ihre Nutzerinnen und Nutzer auszuspionieren (und nebenbei Backdoors für die Geheimdienste bereit zu stellen).

Für Mastodon gilt ebenso wie für Hubzilla: Ganz egal, wie gut sich diese Alternative durchsetzt – es ist eine Sache des Prinzips dabei zu sein. Und daher werden ab sofort Neuigkeiten auch unter der Mastodon-Adressehttps://mastodon.cloud/@criticalmasskiel veröffentlicht werden.

Die Möglichkeiten von Mastodon im Vergleich zu Twitter sind absolut überzeugend (500 Zeichen etc.). Gleiches gilt, wie schon bei Hubzilla, für den Bereich der (Daten)Sicherheit. Wer Mastodon noch nicht kennt, findet erste Infos hier. Ansonsten kann ich nur empfehlen, sich einen Anbieter seiner Wahl (Mastodon instances) auszuzuchen, sich zu registrieren und mit zu machen. Fuck the NSA!

Hello Mastodon!