Von außerordentlicher Qualität…

Yeah! Das war sie wirklich, diese Mass! 234 FahrerInnen fuhren die Mai-Mass in Kiel. Wir schafften es zwar nicht den Rekord vom letzten Jahr zu brechen, was aber Banane ist, denn diese Mass war schlicht und einfach allererste Sahne.

Wir hatten warme 20°C, die Sonne schien und die Stimmung war entsprechend. Und ganz klar – es ist immer wieder ein absolut besonderes Erlebnis – auch wenn Mensch schon lange dabei ist –, mit so vielen sympathischen Frauen und Männern, Jungs und Mädchen, die Straßen Kiels zu rocken. Begleitet wurden wir wie immer von Applaus und bestärkenden Zurufen von Seiten der Passanten.

Die Route war diesmal fast 30 km lang – dies ist schon anständig. Lag wohl am Wetter. Wollte irgendwie niemand so richtig aufhören. Auch gab es keine nennenswerten Vorkommnisse – weder mit anderen VerkehrsteilnehmerInnen und ebenso wenig mit den Cops. Es war eine ruhige, entspannt-fröhliche Sommerfahrt. Vermisst wurden von einigen nur ganz bestimmte Soundräder.

Die Flyer-Aktion lief gut. Eine ganze Menge FahrerInnen teilten kräftig aus. Wartende AutofahrerInnen und zu Fuß gehende wurden reichlich mit Flyern beglückt (und fanden so häufig sogleich eine Antwort auf all die Fragezeichen im Kopf, welche beim Anblick unserer hunderte Meter langen Kolonne in den Köpfen herum flogen). Fast 1000 Flyer wurden verteilt und so wie wir es sahen, wurden diese zumeist gut und dankbar von den Menschen entgegengenommen. Aber auch den VerteilerInnen machte das Verteilen sichtbaren Spaß. Besonders hervorheben sollten wir hier einfach mal die unermüdlichen Jungs von der Mountain-Bike-Fraktion, welche die Mass nicht nur mit ihren coolen Kunststücken und fleißigen corken bereichern, sondern auch radikal-konsequent die Flyer unter die PassantInnen brachten. Klasse!

Apropos Corken: Danke allen CorkerInnen für das Absichern des Verbandes! Danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Es war wieder total schön mit euch!

Die nächste Mass ist am 30. Juni. Leider nicht mehr innerhalb der Kieler Woche… 🙂 Bis demnächst dann! P.S. Wir freuen uns über Kommentare, Kritik und Anregungen!

Pssst… Heute ist Critical Mass!

Letztes Jahr im Mai waren 317 FahrerInnen am Start. Das war Rekord. Eine der schönsten Fahrten überhaupt. Lasst uns diesen Rekord brechen – das passende Wetter dazu gibts gratis: Über 20°C und Sonne satt in Kiel. Gute Laune, Soundräder, alte Räder, neue Räder, junge Fahrer, alte FahrerInnen oder umgekehrt – alles wird dabei sein. Flyer gibts gratis für alle, die sie an PassantInnen und AutofahrerInnen verteilen wollen. Seid dabei und – Weitersagen!! FreundInnen und Bekannte einladen!

Update von 9:38 Uhr:

An alle DauernörglerInnen hinterm Lenkrad und an reaktionäre PolizistInnen die uns gegenüber (und somit der Allgemeinheit) uncool sind – schaut euch das nachfolgende Video noch mal an! Sound schön laut drehen, zurücklehnen und genießen! DAS, was ihr da seht, ist echter Fortschritt!

Kesselrollen

Einen schönen Film gibts aus der Stadt mit den höchsten Feinstaub-Emissionen – der Stauhauptstadt Stuttgart. Jedoch inmitten des ganzen Irrsinns findet sich eine erfrischende Fahrradszene, die tagtäglich dafür kämpft, dass sich die Zustände verbessern. Für eine lebenswertere Stadt. Für die Mobilität der Zukunft. Ein gemeinsamer Treffpunkt dieser Menschen ist die Critical Mass – in Stuttgart, wie bei uns in Kiel.

Lasst uns gemeinsam weiter kämpfen! Überall. In jeder Stadt.

Mit dem (e)-Rad für das Ende der Auto-Normativität

Das hier gilt es gemeinsam zu verhindern.
Das hier gilt es gemeinsam zu verhindern.

Wir, die sich jeden letzten Freitag des Monats zur gemeinsamen Ausfahrt versammeln, wollen die Stadt lebenswerter machen. Dies kann nur funktionieren, wenn der Individual-Kraftfahrzeugverkehr zurückgedrängt wird. Dieser aber genießt bis heute, angesichts anachronistischer Klientelpolitik mit dem Blick durch die Windschutzscheibe, vorrang. Nicht nur umwelt- und klimatische Aspekte drängen zum Umdenken, sondern auch soziale Aspekte. Wir sollten alle verbrennungsmotorlosen Bike-Möglichkeiten für den Wandel nutzen.

Vielleicht sind aufmerksame Leserinnen und Leser über das Vorhandensein des »(e)« in der Überschrift gestolpert, denn in der Regel treten wir ja alle am liebsten selbst auf die Kurbel. Ja, es gibt sogar einige Puristen, die Elektroräder ablehnen – ganz so, als würde damit das klassische Fahrrad kaputt gemacht werden. Dies verwundert mich ehrlich gesagt ein wenig, denn unser Hauptziel ist, dass mehr geradelt werden muss. Und genau hier sind E-Bikes eine zusätzliche, super Option, denn sie bringen viele Leute aufs Rad, die vorher Auto gefahren sind.

Ein Selbsttest

Zugegeben, so ein bisschen »Warmduscher-Muff« duchwehte schon meinen Kopf, als ich mir vorstellte, einmal selbst aufs E-Bike zu steigen. Auf der anderen Seite reizte es mich, mich genau diesem Vorurteil einmal zu stellen, und so entschloss ich mich todesmutig im Selbstversuch, die November-Critical Mass als »warmduschender Pedelec-Fahrer« zu fahren. Erste Frage – woher nehmen und nicht stehlen? Nico und Steffen von der Fahrradschmiede Wellingdorf stellten mir kurzerhand eines ihrer Vorführ-Pedelecs zur Verfügung (vielen Dank nochmals dafür). Dabei hatten sie vermutlich auf mein Jammern ein Einsehen – es war nicht eines der üblichen Langweiler-Pedelecs, auf dem »Oma- und Opa« umhertuckern, sondern es handelte sich um ein Conway Cross-Rad (Bilder und Daten zum Pedelec am Ende des Artikels), welches recht sportlich daherkam und so das Unbehagen in mir beim Besteigen des Sattels in Grenzen hielt.

Meine Erfahrungen

Am Donnerstagabend holte ich das Pedelec ab und am Samstagmittag gab ich es zurück. Insgesamt bin ich mit dem Teil 55 km gefahren, was offenlegt, dass ich neben der November-Mass noch andere Strecken austestete. Von Anfang an zeigte sich – ein Pedelec macht Laune! Beim Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt ein elektrischer Hilfsantrieb mit bis zu 250 Watt die Tretbewegungen des Fahrers, bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 km/h (bei meinem Rad laut Tachometer lag die Höchstgeschwindigkeit bei 26,5 km/h). Je nach dem, welcher Modus gewählt wird, fällt die Unterstützung durch den Motor mehr oder weniger stark aus. Der ›Turbo-Modus‹ hatte mitunter eine ganz besonders unwiderstehliche Anziehungskraft und so war es schon atemberaubend, wie schnell ich eine Geschwindigkeit aus dem Stand auf 26,5 km/h erlangt hatte. Dabei war es übrigens nahezu bedeutungslos, ob ich auf gerader Strecke fuhr oder eine Steigung bewältigen musste. Ein Tritt in die Pedale und das Teil ging ab! Ich musste echt schauen, dass ich beim Hochschlalten hinterher kam. Ein Beispiel: Bei der Fahrt ›Ziegelteich‹ hoch Richtung ›Exerzierplatz‹ habe ich mit dem normalen Rad bisher noch nie die grüne Welle geschafft – jetzt fuhr ich wie am Schleppseil gezogen mit E-Höchstgeschwindigkeit den Berg hoch und kam bei »Unverpackt« ohne Ampelhalt an. Das war schon klasse – wenn man es denn eilig hat.

Der ständig abrufbare E-Kick war dabei so aufregend, dass es mich richtiggehend nervte, wenn ich ab 26,6 km/h durch die (verdammte) Antriebsabschaltung genötigt wurde, die gesamte Fortbewegungsenergie wieder komplett alleine aufbringen zu müssen. Bei einem Rad, was rund 20 kg wiegt, keine besondere Freude und die Frage hämmerte durch meinen Kopf: Warum nicht 30 oder 35 km/h? Zudem erschien mir das eigenständige Treten deutlich anstrengender, als wenn ich mit einem meiner »normalen« Räder oberhalb dieser Geschwindigkeit fahre – allerdings ist auch keines meiner Räder so schwer.

Mein Fazit

Trotz des Spaßfaktors würde ich persönlich keine rund 2500 Euro für ein solches Elektrorad ausgeben, da ich auch längere Strecken und Steigungen (je nach Tagesform gern) aus eigener Kraft bewältige. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass das Elektrorad für eine große Anzahl von Menschen eine sehr gute Alternative zum Auto darstellt und es ihnen ermöglicht Wege zu fahren die sie mit dem antriebslosem Fahrrad nicht oder nur schwer, oder nur mit unerwünschten Nebenwirkungen (bspw. starkes Schwitzen auf dem Weg zur Arbeit), bewältigen würden bzw. könnten. Auch beim Transport von schweren Lasten oder beim Kindertransport – der gesamte Bereich »Lastenräder« gewinnt durch den E-Antrieb erheblich an Fahrt – ist das E-Bike eine sinnvolle Option.

Wir alle wissen, das verkehrstechnische Problem der Welt ist zweifelsfrei das Auto, mitsamt seiner mächtigen Industrie, der Ölbranche und den politischen Seilschaften drumherum. E-Räder sind eindeutig ein weiteres gutes, manchmal vielleicht auch nur ergänzendes Angebot für eine autofreie Mobilität. Alles, was einen Ausweg aus der ungesunden und zerstörerischen Auto-Normativität protegiert, ist meiner Meinung nach willkommen. Das »System Auto« muss zerschlagen werden, und wenn möglich nicht repressiv, sondern mittels sinnvoll zur Verfügung gestellter Alternativen, die dem Umstieg noch leichter machen. Das bedeutet gleichzeitig natürlich auch, dass es bessere Rahmenbedinungen zum (e)-Radfahren geben muss – nicht nur punktuell, sondern Flächendeckend. Und zu guter letzt soll bemerkt sein, dass Puristen mit den (noch) wenigen E-Radlern nicht über »reine Lehre« streiten sollten.

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Allgemeine Infos zu E-Rädern

Es gibt E-BikesPedelec (Pedal Electric Cycle) und S-Pedelec.

Das (echte) E-Bike kann mittels eines Gasgriffs auch ohne Treten bewegt werden. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h. Rechtlich gesehen gilt ein E-Bike als Leichtmofa und bedarf daher einer Betriebserlaubnis und ist versicherungspflichtig.

Beim Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt ein elektrischer Hilfsantrieb mit bis zu 250 Watt die Tretbewegung des Fahrers. Bei Geschwindigkeiten von mehr als 25 km/h schaltet sich der Zusatzantrieb des Pedelecs ab. Ein Pedelec gilt rechtlich als Fahrrad, unterliegt keiner Helmpflicht und darf auf Radwegen gefahren werden.

Der Antrieb des S-Pedelec darf eine Leistung von bis zu 500 Watt haben. Die Höchstgeschwindigkeit eines S-Pedelec liegt bei 45 km/h. Wie beim Pedelec darf der Motor nur bei gleichzeitigem Treten den Fahrer unterstützen. Ein S-Pedelec benötigt allerdings eine Betriebserlaubnis, ist versicherungspflichtig und der Fahrer muss zudem noch eine Fahrerlaubnis der Klasse M vorweisen.

Rückschau auf die Oktober – Critical Mass

Etwa 15 Minuten vor der Abfahrt. Um die 100 Fahrerinnen und Fahrer waren bereits da (viele nicht im Bild zu sehen).

Die Oktober – Critical Mass ist gefahren. Wir hatten Super-Wetter – natürlich vor dem herbstlichen Oktober-Maßstab gesehen. Trocken und fast windstill. Gezählt wurden übrigens 153 Fahrerinnen und Fahrer, die sich die Fahrbahnen wieder zurück eroberten.

Die Fahrt war diesmal recht lang. Etwa 26 Kilometer ging es durch die Straßen Kiels. Auch diese Mass war erneut wieder sehr gelockert, bisweilen geradezu aufgelockert, denn es ergaben sich diesmal mehrmals größere Lücken im Verband. Uff. Die vorne waren zu schnell und die hinten zu langsam – beide Gruppen haben mal mehr, mal weniger ein bisschen gepennt. Hätten die Corkerinnen und Corker (dank euch!) nicht manches mal tapfer weitergekorkt, bis die Nachzügler dann auch ankamen und durchgefahren sind, wären sicherlich bei diesen Lücken hier und dort andere Fahrzeuge in den Verband eingefahren. Nun ja, beim nächsten Mal machen wir es sicher wieder alle besser – wir können ja schließlich nicht immer Spitzenklasse sein.

Rüber aufs Ostufer, zurück aufs Westufer von Links nach quer. Kiel ist verdammt schön, wenn man auf dem Bike sitzt und die Lichter der Stadt genießt. Teilweise waren tolle Beleuchtungen an den Bikes zu sehen und es wurde wieder viel gelacht. Klasse waren die beiden jungen Frauen am Bahnhof, die den vorbeifahren den Verband kurz vor Ende der Fahrt lauthals bejubelten und im applaudierten. Schön.

Wir freuen uns schon auf den November.

Kommentare sind immer gern gesehen und wer möchte kann gern Fotos schicken (oder an/auf die Facebook-Site).

Rückschau auf die September – Critical Mass

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Bereits dunkel – Beginn der Fahrt in Höhe Hauptbahnhof

Die September – Critical Mass ist gelaufen. Das Monat 9 verstrichen ist, erkannten wir alle daran, dass die Fahrt bereits in der Dämmerung begann. Nun wird es wieder richtig hyggelig (gemütlich) im Verband und die kreativsten Beleuchtungen erfreuen das Auge. Gezählt wurden übrigens 165 Fahrerinnen und Fahrer und wie stets lebten wir gemeinsam eine lebenswerte Stadt.

Diese Mass war extrem entspannt. Es wurde sehr viel, sehr nett miteinander geredet. Erneut gilt ein besonderer Dank den Musik-Rädern und natürlich auch den Corkerinnen und Corkern, die den Zug absicherten!

Zur Strecke

Ööööhm, da die meisten eben halt so entspannt waren und/oder in ihre netten Gespräche vertieft waren, (eben auch ich, der diesen Beitrag hier schreibt), kann hier zur Strecke nur noch Bruchstückhaft was vermerkt werden – deshalb fällt das heute einfach mal aus. Irgendwie glitten wir alle einfach nur tiefenentspannt im Verband durch unser schönes Kiel.

Einer muss immer am Rad drehen

Nach meiner Erinnerung gab es nur einen Autofahrenden, welcher die Nerven verlor. Ein weißer Kleinwagen (war wohl ein Pizza-Fahrer oder ähnliches) musste unbedingt hupender Weise den Verband auf den entgegenkommenden Fahrbahnen im Bereich »Wall« überholen. Hier sei angemerkt, dass die Gegenfahrspuren durch eine breite, lange Grünfläche von unseren Fahrspuren abgeteilt sind! Da der Verband aber so lang war, dass dieser nicht komplett auf der anderen Seite überholt werden konnte, bevor der Fahrer mit dem Gegenverkehr kollidieren würde, versuchte dieser in der nächsten Verbindung zwischen beiden Fahrrichtungen (Eggerstedtstraße) wieder auf die richtigen Fahrspuren zu wechseln – natürlich dabei mitten in den Verband hinein. Hier wurde er zum Schutz des Verbandes zum Glück sofort von mehreren Leuten gecorkt.

Wie können solche Menschen eine Fahrerlaubnis bekommen? Wenn die ökonomischen Zwänge (eine Pizza warm auszuliefern) wichtiger sind, als der Schutz von Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer – dann darf, ja muss die Befähigung solcher Fahrerlaubnisbesitzer ein Kraftfahrzeug zu führen in Frage gestellt werden! Also, noch einmal zum Mitschreiben: »Mehr als 15 Radfahrer stellen zusammen grundsätzlich einen geschlossenen Verband dar. Dieser muss genau wie ein geschlossener Verband aus Kraftfahrzeugen vom übrigen Verkehr als einzelner Verkehrsteilnehmer behandelt werden, die Radfahrer dürfen nebeneinander fahren und nicht überholt werden. Das Einfahren in einen solchen Verband ist verboten!«

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Rückschau auf die »Kieler Woche – Critical Mass«

Die »Kieler Woche – Critical Mass« ist vorbei. Rund 170 Fahrerinnen und Fahrer (vorerst ohne Gewähr) lebten erneut gemeinsam eine lebenswerte Stadt – vom Kind bis ins reife Alter waren wieder alle mit dabei.

Der Treffpunkt wurde diesmal »Kieler Woche bedingt« etwas mehr auf die andere Seite verlegt (Richtung ehemaliges C&A-Gebäude), aber wir waren nicht zu übersehen und alle fanden sich. Die Fahrt begann heute pünktlich um 19:15 Uhr – hurra! Alle kamen mit. Sie führte über das Sophienblatt, entlang der Hamburger Chaussee, Winterbeker Weg und schließlich auf den Westring. Der fröhliche Zug bog in die Olshausenstraße bis zur und auf die Holtenauer Straße, um dann in der Wik über die Prinz-Heinrich-Straße zur Kiel-Linie zu gelangen. Hier setzte ein warmer Sommerregen ein, den eigentlich alle, wie die Fahrt an der Förde und ab dem Düsternbroker Weg, Wall und Kaistraße die Vorbeifahrt an den Kieler Woche – Festivitäten, sehr genossen.

Von Seiten der Kieler Woche – Gäste kamen durchweg positive Reaktionen für den Zug: Gegenseitig spielten wir uns die Bälle zu – Winken und viele Daumen zeigten für die Mass nach oben und wir gaben dies gern zurück. Wer weiß – vielleicht fahren sie das nächste Mal ja schon mit. Und die autofahrenden Verkehrsteilnehmer? Im Großen und Ganzen glitten sie entspannt hinter dem Zug her und erfreuten sich an dem wundervollen Schauspiel so vieler beschwingter und vergnügter, fahrradfahrender Menschen. Vereinzelnd schien aber die Kieler Woche doch etwas den Stresspegel gehoben zu haben – so durften am Ende der Mass mitfahrende von einem älteren Pärchen aus einem Golf mit aufgeklebter Deutschlandfahne erfahren, dass »sowas wie wir unter Adolf vergast worden wäre«. 😀 Solche Dinosaurier gibt es tatsächlich noch, aber es sind erfreulicherweise Einzelfälle und sorgen nur für eines: Kopfschüttelnde Lacher und freundliche Winker.

Zusammenfassend hatten wohl alle Teilnehmer der Kieler Mass – trotz einsetzender Nässe -, die meisten Autofahrenden und die allermeisten Fußgänger und Passantinnen eine fröhliche und schöne Zeit heute Abend. Die Zustimmung ist eindeutig zu spüren!

Kommentare sind immer gern gesehen und wer möchte kann gern Fotos schicken (oder an/auf die Facebook-Site). Hier erste Fotos:

Heute ist Critical Mass!

wirhabenzeitHeute ist wieder Critical Mass. Kieler Woche – bestimmt eine besondere Fahrt.

Letztes Mal war es allerdings etwas wirr!

Die CM ist weit vor 19:15 Uhr losgerollt, viele kamen noch im Anschluss zum Bootshafen und wir sind denen weggefahren – das ist doof.

Wir haben soviel Zeit, dass wir klassisch um viertel nach losfahren und alle mitkommen können. Außerdem ist dann mehr Zeit, um Aufkleber zu verteilen und dergleichen.

Also, keinen Stress Leute, uns jagt keiner, auch nicht die Zeit!

Wettervorhersage für 19:00 Uhr, Wetteronline, abgerufen um 16:00 Uhr: Sonnog, leichtes Gewitterrisiko, 25°C.
Wettervorhersage für 19:00 Uhr, Wetteronline, abgerufen um 16:00 Uhr: Sonne, leichtes Gewitterrisiko, 25°C.

Critical Mass Kiel – Juni 2016!

Die nächste Fahrt ist am Freitag, 24. Juni 2016, um 19:00, Treffpunkt Bootshafen.

Trotz Kieler Woche bleibt der Treffpunkt der Bootshafen (da ist immer genug Platz). Die Abfahrt ist um 19:15 Uhr!

Das Facebook-Event findest du hier: https://www.facebook.com/events/308126082852331/

Fahrten finden immer statt, egal ob Feiertag, Regen, Schnee, Sonnenschein…