Wirklich Sattelfest? Radfahrprüfungen an Grundschulen

Jedes Jahr legen rund 31.000 Schülerinnen und Schüler aller 4. Klassen an schleswig-holsteinischen Schulen eine theoretische und praktische Ausbildung unter der Anleitung von Polizeiverkehrslehrerinnen und Lehrern ab. Mit der Aktion »Sattelfest« will die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer setzen und der Radfahrprüfung in den 4. Grundschulklassen Schwung verleihen. Aber tut sie das wirklich?

Wie kaspert es heute, Verkehrskasper? Foto: Stahlkocher, CC BY-Sa 3.0 (via Wikimedia Commons)
Wie kaspert es heute, Verkehrskasper? Foto: Stahlkocher, CC BY-Sa 3.0 (via Wikimedia Commons)

Zunächst einmal muss grundsätzlich gesagt werden – Ja! Dass dieser Aufwand betrieben wird, ist für sich schon einmal eine gute Sache. Die 9-10 jährigen Kinder üben gemeinsam mit Polizeibeamtinnen und Beamten das Bewegen mit dem Fahrrad im Straßenverkehr. Dabei wird nicht nur das Fahren auf Radwegen geübt, sondern auch auf den Fahrbahnen, im motorisierten Verkehr.

Freie Fahrt für alle?

Beim näheren Hinschauen zeigten sich aber auch Ansätze für Kritik an Umsetzungsdetails der Landeskampagne »Sicher kommt an!«. Das Ziel der vorherrschenden Verkehrsplanung, welches noch immer vorsätzlich die Menschen, welche Kraftfahrzeuge benutzen, vorziehen, spiegelt sich auch in diesem Verkehrsunterricht wieder – zumindest in dem von uns beobachteten. Und das bedeutet, dass Diskretionsabstände die »Minderwertigen« (Zweiradverkehr, Fußgänger) nicht erwarten dürfen – alles ist darauf ausgerichtet, dass der »richtige« Verkehr (Kraftfahrzeuge) fließen kann. So wurde beispielsweise bei den Prüfungen nicht darauf geachtet, dass die Kinder einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu den am Fahrbahnrand parkenden Autos für sich in Anspruch nahmen. Im Gegenteil schien es eher so, als würden die Kinder dazu angehalten, möglichst weit rechts, direkt neben der Fahrbahnbegrenzung, zu fahren. Das eine solche Fahrweise für die Radfahrenden, besonders wenn es Kinder sind, sehr gefährlich ist, haben wir bereits ausführlich beschrieben: Je dichter das Rad am Fahrbahnrand gefahren wird, um so dichter quetschen sich die überholenden Kraftfahrzeuge am Radfahrenden vorbei – oft mit fatalen Folgen. Wer hingegen durch seine Fahrweise gut sichtbar ausdrückt, dass er die ihm durch die Rechtsprechung zugesicherten Sicherheitsabstände einfordert und auch nimmt, wird mit deutlich größerem Abstand vom Kraftverkehr überholt. Dieses Verhalten der Überholenden geschieht unbewusst, aber es ist ein Fakt – mehrere Studien wiesen dies eindeutig nach.

In die gleiche Ecke gehörte der zu beobachtende Lehrinhalt, dass die Kinder möglichst in jede Parklücke ein- und anschließend wieder in den Fahrbereich auszuscheren haben – dazu noch mit Handzeichen. Der Umstand, dass dies mit Handzeichen zu machen, wo Kinder in dem Alter sogar mit beiden Händen am Lenker häufig noch Schlangenlinien fahren, macht die Sache nicht gerade besser. Dabei ist auch hier die Rechtssprechung ganz eindeutig: Der radfahrende Verkehr muss nicht in Parklücken einscheren, weil es ihm vom Autoverkehr in der Regel unmöglich gemacht wird, sich vor dem nächsten parkenden Fahrzeug wieder in den fließenden Verkehr einzuordnen! In der Sichtweise, in welcher der Radverkehr in Deutschland bis heute als ›Nicht-Verkehr‹ und als ›Hemmnis‹ eingestuft ist und wahrgenommen wird, ist genau dies ein Fakt – fährt man in die Parklücken hat man verloren.

Den Kindern sollte neben den gültigen Verkehrsregeln ebenfalls klar gelegt werden, dass sie weder über nicht richtig abgesenkte Gullydeckel und unebene Rinnsteine oder Kanten, noch im Auflappbereich von Autotüren fahren müssen. Ebenfalls sollten sie wissen, dass sie nicht durch Dreck und Gegenstände, welche vorzugsweise am Rand von Fahrbahnen zu finden sind, fahren müssen, da diese durch ihr Schädigungspotenzial oder die Verschlechterung der Haftreibungsbedingungen eine Gefahr darstellen, welcher durch ausweichen in saubere Bereiche auf der Fahrbahn abgeholfen werden kann.

Fazit

Beim Besichtigen einer Prüfungsfahrt zeigten sich so auch keine selbstbewussten Verkehrsteilnehmer, sondern kleine, verschüchterte, ängstliche Kinder, die sich am liebsten in Luft aufgelöst hätten, statt auf der Fahrbahn zu fahren, in denen es gar keinen Radweg gab. So gesehen erscheint die Aktion »Sattelfest« als Fehlschlag.

Es soll betont sein, dass hier keinesfalls eine Unterstellung mitschwingen soll, welche den Beamtinnen und Beamten etwa einen Vorsatz vorwirft. Nein, gerade die Ordnungshüterinnen und Hüter wissen ganz genau, wie sich die Masseverhältnisse zwischen SUV und Fahrrad bei einem Unfall verhalten und welche Folgen daraus resultieren. Ganz ohne Frage wollen sie ganz bestimmt das Beste für die Kinder, die ihnen anvertraut sind.

Aber es schein den Studien und auch den eigenen Erfahrungen vieler bewusst Radfahrender zufolge nun mal auch so zu sein, dass eine solch devote Fahrweise das genaue Gegenteil hervorbringt – nämlich weniger Sicherheit. So werden die Kinder auf ihren Rädern vom Kraftverkehr sprichwörtlich »übergebügelt« – sie werden geschnitten, bedrängt und übersehen. Was wir brauchen, sind Kinder, die selbstbewusst ihren Platz auf den Fahrbahnen durch entsprechende Fahrweise einfordern. Eben genau deswegen, weil diese Kinder so sicherer durch den Verkehr kommen.

Wir möchten dies als kleinen Denkanstoß in den Raum stellen.

Advertisements

Vom gemeinsamen Miteinander

Auto gegen Fahrrad, anstatt Auto gemeinsam mit dem Fahrrad. Was den Kindern der kapitalistischen Wettbewerbswelt bereits seit dem Kindergarten eingebleut wird und sich fortan bis in alle Lebensbereiche zieht, wird folgerichtig und konsequent als Erwachsene auf den Straßen ausgelebt. Geistige Weiterentwicklung zu einem gemeinsamen Miteinander? Nur zu oft Fehlanzeige.

Wie gefährlich in einem solchen Klima Radfahren im Straßenverkehr sein kann, wissen alle, die täglich auf dem Bike unterwegs sind. Das »Duell« Autofahrer gegen Radfahrer ist ungleich, denn wenn motorisierte Gefährte mit Gewichten von mehr als einer Tonne gegen schlappe 80 Kilogramm antreten, ist das kein Spiel mehr – immer wieder missbrauchen Autofahrer (in der Regel sind dies tatsächlich Männer) ihre Masse-Überlegenheit für unfaire bis gefährliche Fahrmanöver: Ohne jede Rücksicht werden Wege abgeschnitten, mit zu geringem Abstand überholt oder ganz einfach unachtsam gefahren und gnadenlos die Vorfahrt genommen.

Primitivste Triebe

Betrachtet man dieses zumeist männliche Gebaren aus soziologischer und psychologischer Sicht, manifestieren sich primitivste Triebe als Antrieb solcher Handlungen. Allein die Tatsache, dass Räder auf der Fahrbahn fahren, bringt einige Autofahrer in Rage. In Foren liest sich das so: »Ich hupe Radfahrer immer an, wenn sie so ein Verhalten an den Tag legen.« oder »Das mach ich auch. Wenn sie sich erschrecken ist es besonders lustig.« Ha ha! Wenn sich im Netz Anleitungen finden, wie man die Auto-Scheibenwaschdüsen auf der Beifahrerseite so einstellt, dass neben dem Auto radelnde »getauft« werden, dann mag dies noch als Kinderei verbuchbar sein. Wenn hingegen aber ein Unfall zwischen Auto und Rad im ›Freaksearch-Forum‹ mit »Haste nachgetreten? Finalen Rettungsschuss angesetzt? Zwei Warnschüsse in den Rücken? Radfahrer muss man ausrotten, wo immer und wann immer man sie trifft.« kommentiert wird, dokumentiert dies schlicht Dummheit ebenso wie Verrohung und macht klar, dass solch ein Mensch niemals die Erlaubnis hätte bekommen dürfen, ein Fahrzeug zu lenken, mit welchem er so leicht sehr großen Schaden anrichten kann.

Mag solch dokumentierter Mangel an sozialer Intelligenz vielleicht keine Allgemeingültigkeit bekunden, ist dieses defekte Denken und Fühlen dennoch in seinen diversen Abstufungen täglich ortbar. Es geht um viel: Es ist die letzte Bastion gefühlter und durch die Werbung der Autoindustrie eingetrichterte Freiheit/Freiraum in Gefahr – je länger Autofahrer hinter einem Fahrrad herfahren müssen, desto gereizter reagieren sie beim Überholen oder beim Zusammentreffen an der nächsten Kreuzung. »Überholen, Vollgas geben und schön einräuchern.«, ist die Strategie eines ›Motor-Talk‹-Teilnehmers. Wenn sich das schlichte Gemüt in seiner persönlichen Freiheitsausübung eingeschränkt fühlt, wird es zum Arschloch gegenüber dem anderem, und die Tatsache, dass die persönliche Freiheitsausübung durch einen vermeintlich schwächeren eingeschränkt wird, ist derbei das Startsignal zum (dummen) Handeln. Was weit verbreitet fehlt, ist Gelassenheit, welche im täglichen Konkurrenzhandeln dieser Gesellschaft zwangsläufig auf der Strecke bleibt.

dummheitimkopf
Der Blick auf das Armaturenbrett bringt den Blick in die Geisteswelt des Besitzers. Wie muss Mensch ticken, um so etwas cool zu finden?

Dass all diese »erzieherischen Maßnahmen« durch den Autofahrer am Radfahrenden häufig nicht nur gefährlich sind, sondern auch strafrechtliche Relevanz haben, wird von Rechtsexperten und Polizei immer wieder betont – Autofahrer werden vor solchem »Maßnahmen« gewarnt. Aber auch ganz allgemein hat sich die veränderte Rechtssituation im Straßenverkehr für den Radverkehr noch nicht bei allen Autofahrenden herumgesprochen: Jeden Tag zeigt sich, wie viele von ihnen bis heute denken, dass Räder jeden Radweg zu benutzen haben, direkt neben dem Kantstein zu fahren haben oder das Radschutzstreifen grundsätzlich vom Auto befahren werden dürfen usw.

gehewegmein
Mir gehört nicht nur die Fahrbahn, sondern die ganze Stadt. Wenn der SUV gesaugt werden will, dann rollen die Panzer eben auch auch den Gehweg.

Die Frage die sich der Radfahrerin und dem Radfahrer stellt ist, wie wir auf all dies reagieren sollen. Wie sollen wir cool und freundlich bleiben, wenn wir Tag ein Tag aus entweder aus Unüberlegtheit oder gar aus Vorsatz in für unser Leib und Leben gefährliche Situationen gebracht werden? Dem Arschloch den Spiegel abtreten oder ihm zeigen, dass radelnde Menschen in der Regel fitter und sportlicher sind bringt nichts und es würde zudem bedeuten, sich auf dieses Homo neanderthalensis-Niveau zu herab zu begeben. Was also sollen wir tun?

Konsequentes Handeln auf allen Ebenen

Wollen wir intelligent handeln, bleibt uns nur, unsere Rechte konsequent einzufordern, dafür einzutreten und über sie aufzuklären – ob auf unseren täglichen Touren oder im Gespräch. Aber nicht nur das – gleichfalls sind wir gegen die Untaten der Blech-Panzer nicht schutzlos: Die Rechtslage steht eindeutig zu unseren Gunsten. Hier die ganz klare Ansage: Nutzt das Recht aus, steht ein für euer Recht! Werdet ihr genötigt und oder gefährdet, stellt einen Strafantrag (Aufforderung zur Strafverfolgung) wegen Nötigung im Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs und aller in Frage kommenden Tatbestände bei der Staatsanwaltschaft oder der Polizei! Auf jeden Fall solltet ihr dies tun, wenn ihr zu zweit oder noch mehr Zeugen seid – vielleicht habt ihr sogar noch ein Foto vom Fahrzeug gemacht. Schildert den Sachverhalt, benennt die Zeugen und stellt am Ende als Geschädigte einen Antrag gemäß § 406d Abs. 1 StPO und bittet um die Mitteilung des Geschäftszeichens, die telefonische und schriftliche Erreichbarkeit des zuständigen Sachbearbeiters bzw. Sachbearbeiterin und die Mitteilung über den Fortgang und Ausgang des Verfahrens.

Den strafrechtlichen Weg zu gehen ist kein Hexenwerk und bringt zwei gewinnbringende Aspekte mit sich, die nicht zu unterschätzen sind! Zum einen wird der Beschuldigte oder die Angeklagte mit dem eigenen Handeln, ganz gleich des Ausgangs des Verfahrens, unangenehm konfrontiert und kommt vielleicht (auch nur) so zur Einsicht über das eigene Fehlverhalten – und sei es nur durch Strafe oder der Angst vor Strafe. Zum anderem zeigt ein verstärktes Aufkommen solcher Fälle den Strafverfolgungsbehörden auf, dass hier Handlungsbedarf besteht und seitens Polizei, Ordnungsämter und ggf. durch Politik und öffentliche Organe präventiv mehr getan werden muss, um solcherlei gefährlichen Fehlverhalten entgegen zu treten.

Wichtig ist halt, dass wir handeln! Handeln heißt aber ebenfalls mit gutem Beispiel voran zu gehen: Wir wollen keine Räder auf Gehwegen sehen – hier werden die noch ungeschützteren, die zu Fuß gehenden, durch uns gefährdet. Ebenso wollen wir keine Rad-Rambos sehen, die sich genau so asozial verhalten, wie die motorisierten Spatzengehirne (auf euch können wir verzichten!). Geht mit gutem Beispiel voran, fahrt defensiv und rücksichtsvoll, zeigt mit jedem Pedal-tritt, dass ihr die cooleren, sozialeren und besseren seid! Haltet die rudimentären Verkehrsregeln ein (ja, natürlich wissen wir es – viele Regeln die für den Autoverkehr gemacht sind, sind für den Radverkehr tatsächlich unsinnig – dennoch schreiben wir dieses) – nur so können wir vorteilhaft Werbung für das Radfahren machen!

Wir wollen die Welt positiv verändern – reclaim the streets!

fahrfahrrad
Mehr als nur eine Art der Fortbewegung – es ist eine Lebensart die immer mehr angesagt ist. Sei aktiv, sei ein Teil der Zukunft!

Rückschau auf die Juli – Critical Mass

Die Juli – Critical Mass ist gelaufen. Etwa 170 – 200 Fahrerinnen und Fahrer (geschätzt) lebten gemeinsam die lebenswerte Stadt. Wie immer von Jung bis Alt.

Jede Mass ist anders, auch von der Atmosphäre. Im Juli empfand ich es ruhiger, als die Male davor – aber das ist natürlich subjektiv. Allerdings war auch überhaupt weniger los auf den Gehwegen der Innenstadt – Urlaubszeit? Und wie waren die autofahrenden Verkehrsteilnehmer so drauf? Auch diesmal glitten sie im Großen und Ganzen entspannt hinter dem Zug her und waren überwältigt von dem Eindruck der Vernunft: So viele mobile Menschen, die dabei nur so wenig Raum einnehmen (man stelle sich diese Anzahl von Menschen in Fahrzeugen vor, in denen zu 80% nur eine Person sitzt). Einen ganz besonderen Fan hatten wir: Einen älteren, getunten 5er BMW, welcher uns vom Berliner Platz bis fast nach Projensdorf begleitete – sei Willkommen das nächste mal mit dem Bike, mein Lieber!

Leider ein Sturz

Einen Unfall gab es. Einer der jüngeren Fahrer ist ohne Fremdverschulden gestürzt und hat sich dabei an der Stirn mit einer leichten Platzwunde verletzt. Wir hoffen alle, dass es dir gut geht – wenn du das hier lesen solltest, gib doch mal eine kurze Rückmeldung über die Kommentar-Funktion!

Polizei kam zum Zug

Zum Ende der Mass gesellte sich noch ein Einsatzfahrzeug der Kieler Polizei hinzu. Sie fuhren hinten am Zug mit eingeschalteten Blaulicht. Was sicher gut gemeint ist und möglicherweise den ein oder anderen ungeduldigen Verkehsteilnehmer hinter dem Zug die notwendige Entschleunigung eher aufbringen lässt, hat aber auch eine negative Seite, welche die Verantwortlichen der Polizei doch bitte einmal überdenken mögen: Die Anwesenheit von Polizei mit absichernden Charakter nach hinten verleiht der Mass nämlich so etwas wie einen Sonderstatus, den sie gar nicht hat und auch nicht will. Ähnlich einer Demonstration oder ähnlichem. Aber das ist die Mass ja überhaupt nicht, denn die Mass ist absolut legal und eben KEINE Demonstration. Wir nutzen lediglich das Recht, welches uns §27 Abs. 1 der StVO einräumt, als zusammenhängender Verband, als ein Fahrzeug, nebeneinander auf der Straße zu fahren. Mehr nicht.

Wir wissen nicht, warum die Polizei unterstützend erschien – ob sie uns selbst auf Streifenfahrt bemerkten, der Leitstelle meldeten und von dort den Einsatzbefehl der Absicherung des Verbandes bekamen, oder ob verwirrte Autofahrende der Leitstelle Fahrradfahrende auf der Straße meldeten. War es letzteres, dann wäre es doch eigentlich sinnvoller, den verdutzen Fahrzeugführenden mitzuteilen, dass das herrliche Schauspiel, welches sie als Zeuge begleiten dürfen, eine vollkommen legale Angelegenheit ist. Und nebenbei kann die Polizei einen solchen Vorgang auch dazu nutzen, um den Autofahrenden auf sein/ihr Theoriedefizit bzgl. der Kenntnisse der StVO hinzuweisen.

Wie auch immer – die Mass bedarf prinzipiell keiner Polizeibegleitung, auch wenn es nett gemeint ist und sich die Polizei sehr diskret und zuvorkommend zeigte. Der Punkt ist, dass Autofahrende einfach lernen müssen, dass sie nicht das Recht auf Straße gepachtet haben! Auch wenn ihnen dies Automobilindustrie und Werbung von der »freien Fahrt für freie Bürger« stetig suggeriert und in die Birne gekloppt haben. Bürgerinnen und Bürger sind wir aber eben auch – und wir sind darüber hinaus zudem die Klügeren, da wir nachhaltig und umweltbewusst handeln!

Kommentare sind immer gern gesehen und wer möchte kann gern Fotos schicken (oder an/auf die Facebook-Site).