Wir dürfen das!

Wir dürfen das! Selbst wenn wie hier, auf der Schönberger Straße, alle paar hundert Meter solche Schilder stehen, wird radelnder Mensch bepöbelt, geschnitten und weg-gehupt.

Stupidität hat die deutschen Straßen fest im Griff. Leider. Ein tumber Haufen Testosteron-gesteuerten und lernresitenten Bodensatzes zertrampelt verlässlich alle zarten Pflänzchen einer sich entfaltenden Umsicht und Vernunft im allgemeinen Miteinander des Straßenverkehrs. Alles, was diese »Vernunftbefreiten mit Führerschein« als Behinderung ihrer eigenen, oft grenzen- und zügellosen Freiheitsausübung als Bedrohung wahrnehmen – und sei es nur der vor ihnen radelnde Mensch –, wird terrorisiert. RadfahrerInnen werden geschnitten, weg-gehupt, bepöbelt, absichtlich gefährdet, umgefahren und manchmal eben auch getötet. Wer auf deutschen Fahrbahnen keine Knautschzone hat, lebt dank der verlässlichen Existenz dieser hirnlosen Steinzeitmenschen gefährlich. Und so waren die kritischen Massen in Deutschlands Städten nie so wichtig, wie heute. Wir müssen rauf aufs Rad und rauf auf die Fahrbahn – und zwar wirklich in Massen! Wir müssen aufstehen und für unser Recht, was nicht selten mit unserem Überleben einhergeht, kämpfen. Komm auch du zur Critical Mass!

Wir alle kennen diese Situationen. Du fährst mit deinem Rad auf der Fahrbahn, während sich neben dir ein Fahrradweg befindet. Schon hast du die Arschkarte gezogen, denn solide darfst du innerhalb kürzester Zeit erfahren, »wie es dir mal wieder so richtig gezeigt wird«, wo du gefälligst mit deinem Fahrrad zu fahren hast. Da spielt es auch keine Rolle, ob du dich vollkommen in Übereinkunft mit der StVO verhältst. Oder aber du fährst auf einem benutzungpflichtigen Radweg und triffst dort in verlässlicher Regelmäßigkeit auf Kraftfahrzeuge, welche den Radweg mit einem Pkw-Parkstreifen verwechseln. Sicherheitsabstände und reduzierte Geschwindigkeit beim Überholen? Glückssache. Respektierung von Fahrradschutzstreifen? Da wird einfach mit dem Auto drüber gefahren – der liegt doch schließlich auf meiner Fahrbahn. Anerkennung des Radverkehrs, als gleichberechtigte VerkehrsteilnehmerInnen? Nur, wenn diese lahmen, »links-grün-versiften« RadfahrerInnen das auto fahrende Individuum in seiner herbei-phantasierten, als göttlich verbrieftes Recht wahrgenommenen Freiheitsausübung, nicht in die Quere kommen.

Das, was Radfahrende täglich erleben (müssen), ist nicht nur gefährlich für den eigenen Leib, sondern schlicht unzulässig, da rechts- oder ordnungswidrig und nicht selten strafbar und kriminell.

Unkenntnis, Anmaßung oder Charakterschwäche?

Einzelfälle? Neben vielen rationalen und vernünftigen Menschen, die rücksichtsvoll und bedacht mit dem Auto fahren und welche sich sogar dann, wenn ihnen selbst einmal Unrecht im Straßenverkehr widerfährt, ihrer »Waffe auf vier Rädern« bewusst sind, gibt es persistent diesen unübersehbaren Anteil an Menschen (meist Männer), die eben dieses Bewusstsein nicht mitbringen.

Wieso verhalten sich Menschen so? Das nicht wenige, der zuvor beschriebenen Spezies, schlicht und einfach die Regelungen der StVO nicht kennen, ist das eine, aber muss deswegen zwangsläufig auch die Vernunft aussetzen und das Leben anderer mit dem eigenen Panzer auf vier Rädern gezielt gefährdet werden?

Nach § 3 Abs. 1 Satz 1 StVG ist die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn der oder die InhaberIn sich als ungeeignet oder nicht befähigt zum Führen von Kraftfahrzeugen erweist. Das schließt die charakterliche Eignung ganz eindeutig mit ein. Wer beispielsweise einem Radfahrer oder einer Radfahrerin absichtlich schneidet und gefährdet, ist eindeutig charakterlich nicht befähigt, weiterhin ein Kraftfahrzeug zu lenken. Solche Typen müssen aus dem (Kraftfahrzeug)Verkehr gezogen werden. Schonungslos.

Feindbild – der pöse, pöse Radfahrer

Die Alibidebatte. Natürlich höre ich bereits die Schreie: »Aber die Radfahrer, aber die Radfahrer! Was die so immer machen! Für die gelten doch gar keine Regeln, die glauben doch, die können sich alles erlauben! Fahren über rot oder quer über die Kreuzung!« etc. etc. etc.

Das ist lahm. Nichts anderes, als Ablenkung. Warum? Ganz einfach deshalb, weil ein solches Verhalten, wenn überhaupt, Autofahrende nur peripher tangiert. Freilich gibt es unter Radfahrenden (genau wie in allen anderen Bevölkerungsgruppen) ebenfalls Typen (auch hier fast ausschließlich männliche Exemplare), welche sich so mies verhalten, dass Menschenleben gefährdet werden – nur in diesem Falle betrifft dies ausschließlich FußgängerInnen, da diese noch schwächer sind als der Radverkehr und eben keine Autofahrenden. Gegen den Blechpanzer eines Autos, kommt nämlich auch der brutalste Radikalinski-Radfahrer nicht an.

Sich also aufgrund solcher hirnlosen Radfahrenden als Dirty-Harry-Autofahrender, als Rächer der Schwachen, aufzuspielen, ist zum einen aufgrund der zuvor beschriebenen Pkw-Panzerung nicht nur ausgesprochen absurd, sondern schlicht und einfach nichts andres, als eine ziemlich lahme Ausrede für das eigene, widerwärtige Verhalten. Und ich lege noch einen drauf, denn meiner Meinung nach ist ein solches Verhalten von Autofahrenden eher Ausdruck und Ventil von Frustrationen gegenüber Radfahrenden, welche hier und dort eben auch mal viel schneller vorankommen als Mensch selbst in seiner Blechkiste – eben weil sie nicht im Stau stehen müssen und zudem Abkürzungen fahren können. Es birgt zweifellos eine gewisse Tragik: All das, obwohl ihr soviel Geld für euer geliebtes, klimakillendes und krankmachendes Töff-Töff ausgegeben habt. Ja, das ist wirklich gemein.

Aua, aua, aua…

Wer Schwächere gezielt gefährdet, aus welchem Grund auch immer, gehört ganz allgemein aus dem Verkehr gezogen – ob als Autofahrende oder Radfahrende. Wenn aber Kraftfahrzeuglenkende ein solch, dummes Fehlverhalten einzelner Radler undifferenziert betrachten, pauschalisieren und als Rechtfertigung für das eigene, bisweilen höchst-gefährliche Verhalten gegenüber allen RadlerInnen (und zuweilen auch zu Fuß gehenden) heran ziehen, sind sie zu alle dem auch noch unglaubwürdig.

Der gefährliche Unterschied

Die Gefahr im Straßenverkehr geht ganz eindeutig und ohne Zweifel vom Auto (und Lkw) aus – nicht von einzelnen Radfahrenden, die eine rote Ampel bei leerer Kreuzung überfahren (ja, die Kreuzung ist dann tatsächlich leer, denn auch ich kenne keinen Radelnden, welcher gern überfahren wird) oder zu schnell auf Gehwegen an Zufußgehenden vorbeifahren (wobei Räder häufig eben deswegen dort fahren, weil die Fahrbahn als zu gefährlich erscheint – warum wohl?). Diese Gefahr durch Pkw und Lkw ergibt sich ganz allein und logisch aus der Physik, denn allein die Masse (also das Gewicht), und dazu die Geschwindigkeit, machen den entscheidenden und bedrohlichen Unterschied aus: Radfahrende fahren aufgrund ihrer geringen Masse so gut wie keine Menschen tot – Autofahrende aufgrund ihrer großen Masse hingegen schon. Und das nicht eben gerade selten: Ein touchée und dann war es das schon häufig für den nicht-gepanzerten Menschen.

Also Autofahrende (du weißt schon, ob du dazu gehörst oder nicht) – spare dir deine skurrilen Beschönigungen! Werde dir lieber deiner Verantwortung bewusst! Ach ja, und wenn du schon dabei bist, dir über deine Rolle im Straßenverkehr Gedanken zu machen, dann nutze doch die Gelegenheit, dir auch darüber Gedanken zu machen, ob du nicht auch gleich die permanente und dir bekannte Gefährdung aller, durch die giftigen Abgas- und Lärmemissionen deines Autos, dadurch minimierst, indem du ebenfalls öfter mal zum vernünftigsten Verkehrsmittel in der Stadt greifst – das Rad. Das Schlüpfen in die Rolle des anderen, kann dir zudem einen großen Erkenntnisgewinn bescheren. Das sagt dir jemand, der selbst auch seit vielen Jahren – wenn inzwischen auch nur noch höchst selten – Autofahrer ist.

Wenn du aber nicht in der Lage sein solltest, dir deiner Verantwortung bewusst zu werden, hast du im Straßenverkehr nichts zu suchen. Denn dann kannst du nicht einmal das Grundlegendste vom Grundlegenden umsetzen. In der StVO ist dies in § 1, in den »Grundregeln«, beschrieben – ein verantwortliches Sozialverhalten:

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Und zum Abschluss noch eines: Mache dich endlich kundig über geltendes Recht!

  1. Denn du musst endlich wissen und akzeptieren, dass Radfahrende sehr, sehr häufig das Recht haben, auf der Fahrbahn zu fahren, selbst wenn ein Radweg vorhanden ist. Denn die Regelungen zur Radwege-Benutzungspflicht sind bereits im Jahre 1998 grundlegend überarbeitet worden und eine Radewege-Benutzungspflicht findet nur noch in ganz wenigen Fällen eine Anwendung. Und selbst dort, wo diese ihre Anwendung findet, gibt es Ausnahmen (welche du vermutlich gar nicht kennst oder vor Ort nicht erkennst), welche die Radwege-Benutzungspflicht wiederum außer Kraft setzen kann.

  2. Du musst ebenfalls endlich wissen und akzeptieren, dass Radfahrenden sehr wohl gebührende Sicherheitsabstände zustehen und sie keineswegs am äußersten, rechten Fahrbahnrand fahren müssen. Ebenfalls darfst du sie auch nicht ohne ausreichenden Sicherheitsabstand überholen, denn manchmal müssen Fahrräder auch ganz plötzlich in die Fahrbahn ausweichen!

  3. Du musst zudem wissen und akzeptieren, dass es Radfahrenden erlaubt ist, wenn ausreichender Raum vorhanden ist, Fahrzeuge, welche auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit rechts zu überholen! Ja wirklich, wir dürfen rechts an dir vorbei nach vorne fahren (StVO § 5, Abs. 8)! Ich weiß, das würdest du mit deinem Auto auch so gerne hier und dort mal machen – sich einfach mal so nach vorne vorbei schlängeln – nur ist die Karre dazu aber leider zu breit. Dafür können doch aber die RadfahrerInnen nichts.

  4. Du musst wissen und endlich akzeptieren, dass du die Bereiche, welche für den Radverkehr reserviert sind (Fahrradschutzstreifen etc.), zu achten und nicht zu befahren hast!

  5. Ach ja – du musst des Weiteren genauso wissen und akzeptieren, dass du Radfahrende nicht an-hupen darfst! Denn das Benutzen deiner Hupe ist in der StVO klar geregelt und ist zur selbst-definierten Reklamation, dass sich langsamere Verkehrsteilnehmer vor dem eigen Auto befinden und angeblich falsch verhalten, nicht zulässig!

Und wenn dir dann all diese Regeln bewusst sind, dann wird dir sicher auch klar werden, wie häufig du dich ganz einfach falsch und gesetzwidrig verhältst und in der Vergangenheit verhalten hast. Aber lass uns nach vorne schauen: Es wäre schön, wenn wir dann jetzt, wo alles geklärt ist, zu einem Miteinander übergehen könn(t)en.

Gute Fahrt, euer Kaya!

Und wieder eine geile Kieler Mass!

Die Kieler Critical Mass läuft rund – keine Frage: Kurz vor der Abfahrt wurden (mindestens) 110 Fahrerinnen und Fahrer gezählt, was für die für April recht kalte Witterung von nur 6° Celsius dann doch deutlich mehr waren, als vermutet. Das war wunderbar, Leute! Auch die Stimmung war wieder sehr ausgelassen und beschwingt. Leicht beschattet wurde die Tour allerdings durch einen Zwischenfall mit einem Autofahrer, der die Nerven verlor.

Der Zug war bunt, der Zug war froh gelaunt. Wo Mensch hinschaute, waren ausgelassene Gespräche und lachende Gesichter zu sehen, die coolsten Fahrräder und verrücktesten Fahrradkonstruktionen zu bewundern. Auch waren wieder tolle Soundräder dabei! Danke dafür! Kurz unterbrochen wurde diese bunte Karawane von einem Geschehnis in der Werftstraße, Ecke Karlstal, etwa 20 Minuten nach dem Beginn der Fahrt.

Verdammtes Testosteron

Dabei verlor ein Autofahrer die Nerven und versuchte außergewöhnlich aggressiv einem corkenden (Verbandsicherung) Mitfahrer sein Fahrrad zu entreißen. Der so angegriffene Radler wehrte sich nach zunehmender Eskalation schließlich mit einer Ladung Pfefferspray, was den Angriff des Autofahrers sofort beendete. Da der Vorfall direkt vor dem Polizeigebäude stattfand, waren augenblicklich mehrere Beamtinnen und Beamte vor Ort. Mindestens einer von ihnen hatte den Vorfall durchs Fenster beobachtet. Den anwesenden Polizistinnen und Polizisten möchten wir an dieser Stelle einen deeskalierenden und detachierten Umgang mit der Situation bestätigen. Gut gemacht!

Entwickelt hatte sich diese Situation übrigens aus den Verwirrungen aufgrund des Passierens eines Rettungswagens mit Sonderrechten. Beim erfolgreichen, schnellen Platzschaffen vermengten sich dann vier Kraftfahrzeuge mit unserem Radverband. Nach dem Passieren des RTW wollte dann allerdings ein Autofahrer nicht warten, bis der Verband weiter gefahren ist und wollte noch weiter in unseren Pulk hineinfahren. Dies wurde durch den den Verband sichernden Mitfahrer verhindert, der dann auch attackiert wurde.

Wir gehen davon aus, dass die Angelegenheit für den Autofahrer ein Nachspiel haben wird, denn körperliche Aggression mittels Faustrecht im Straßenverkehr ist ganz und gar kein Kavaliersdelikt und wird in der Regel mit Fahrverbot und empfindlichen Geldstrafen geahndet – und das zu Recht.

Gruppenverhalten in solchen Fällen

Wir haben noch während der Fahrt diskutiert, wie sich die Gruppe der Mitfahrenden vorzugsweise in solchen Fällen verhalten sollte. Soll der gesamte Zug (welcher ja ein Fahrzeug ist) anhalten oder nur die beteiligten und zur Hilfe geeilten Personen? Nach Abwägung aller Für und Wider sind wir überein gekommen, dass nur letztere Personen in der Situation bleiben und der Rest des Verbandes seine Fahrt fortsetzt, weil wir sonst einen einzigen Fahrbahnbereich zu lange blockieren würden (dies kann gern weiter diskutiert werden).

Das Mitfahrenden in solchen Ausnahmesituationen von anderen Mitfahrenden geholfen und beigestanden wird (in Notfällen auch körperlich), ist für alle selbstverständlich – niemand von uns wird jemals alleine da stehen, wenn einem Armleuchter hintem Lenkrad die Nerven durchgehen. We are here, and we are strong! Und zwar immer so viele von uns, wie es die Situation verlangt. Verlasst euch darauf!

Die Mass muss cool sein!

Aber es soll auch noch einmal thematisiert werden: Auch wir müssen weiterhin bemüht sein, deeskalierend und weise zu agieren! Wenn vereinzelt Menschen in ihren Blechkisten blöde handeln, müssen wir es ihnen nicht gleichtun. Fahrzeuge, die auf Abbiegespuren stehen, müssen beispielsweise nicht immer zur Sicherung des Zuges gecorkt werden und ganz allgemein sollten wir schauen, den Restverkehr nicht mehr, als für die Sicherheit des Zuges erforderlich, zu beschränken. Und sehr wichtig – wir müssen freundlich sein. Autofahrende verstehen sehr häufig gar nicht, was da gerade auf der Fahrbahn passiert und dass dieses zudem auch noch durch die StVO gedeckt und vollkommen legal ist. Sie sind oft vollkommen überfordert, auch weil viele immer noch meinen, die Fahrbahn gehöre nur Ihnen – ein Blick in die StVO (§2) würde da helfen, denn Fahrräder sind ebenfalls Fahrzeuge und müssen somit die Fahrbahn benutzen. Wie dem auch sei, wir sollten ihnen helfen, die Situation zu verstehen.

Fazit

Der Vorfall konnte die Gesamtstimmung nur kurz trüben. Alles in allem war diese Mass phantastisch! Wir alle freuen uns auf die nächste Fahrt und werden diese sicher auch wieder genau so genießen. Dann wohl endlich mal bei sommerlichen Temperaturen.

Reclaim the streets!

Update vom 30. April, 11:00 Uhr:

Auch auf Facebook wurde der Zwischenfall mit dem Agro-Typen in einem Beitrag beschrieben. Die auf FB veröffentlichte Position der Verfasser_in, Mitfahrer_innen als unerwünschte Personen zu segmentieren, weil diese zur Mass Pfefferspray mit sich führen (und es bei einer realen Bedrohung wie am letzten Freitag, bei der aktive Deeskalation versagte, natürlich auch einsetzt), teile ich (Kaya) nicht.

Radfahrene bekommen es im alltäglichen Alltag immer wieder mit Hundeattacken oder anderen Anfeindungen zu tun. Insbesondere Fahrradfahrerinnen, welche sich bspw. nach der Mass (im Dunkeln) auf dem Nachhauseweg befinden und möglicherweise nicht über das körperliche Potential verfügen, sich gegen Übergriffe (welcher Art auch immer) mit reiner Körperkraft zu verteidigen, können sich mit Pfefferspray in der Tasche durchaus sicherer fühlen.

Ich selbst führe kein Pfefferspray mit mir, aber meiner Meinung nach sollte diese Entscheidung jedem selbst überlassen bleiben und auch Pfefferspraymitführende sollten auf der Mass willkommen sein.