Rückschau auf die September – Critical Mass

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Bereits dunkel – Beginn der Fahrt in Höhe Hauptbahnhof

Die September – Critical Mass ist gelaufen. Das Monat 9 verstrichen ist, erkannten wir alle daran, dass die Fahrt bereits in der Dämmerung begann. Nun wird es wieder richtig hyggelig (gemütlich) im Verband und die kreativsten Beleuchtungen erfreuen das Auge. Gezählt wurden übrigens 165 Fahrerinnen und Fahrer und wie stets lebten wir gemeinsam eine lebenswerte Stadt.

Diese Mass war extrem entspannt. Es wurde sehr viel, sehr nett miteinander geredet. Erneut gilt ein besonderer Dank den Musik-Rädern und natürlich auch den Corkerinnen und Corkern, die den Zug absicherten!

Zur Strecke

Ööööhm, da die meisten eben halt so entspannt waren und/oder in ihre netten Gespräche vertieft waren, (eben auch ich, der diesen Beitrag hier schreibt), kann hier zur Strecke nur noch Bruchstückhaft was vermerkt werden – deshalb fällt das heute einfach mal aus. Irgendwie glitten wir alle einfach nur tiefenentspannt im Verband durch unser schönes Kiel.

Einer muss immer am Rad drehen

Nach meiner Erinnerung gab es nur einen Autofahrenden, welcher die Nerven verlor. Ein weißer Kleinwagen (war wohl ein Pizza-Fahrer oder ähnliches) musste unbedingt hupender Weise den Verband auf den entgegenkommenden Fahrbahnen im Bereich »Wall« überholen. Hier sei angemerkt, dass die Gegenfahrspuren durch eine breite, lange Grünfläche von unseren Fahrspuren abgeteilt sind! Da der Verband aber so lang war, dass dieser nicht komplett auf der anderen Seite überholt werden konnte, bevor der Fahrer mit dem Gegenverkehr kollidieren würde, versuchte dieser in der nächsten Verbindung zwischen beiden Fahrrichtungen (Eggerstedtstraße) wieder auf die richtigen Fahrspuren zu wechseln – natürlich dabei mitten in den Verband hinein. Hier wurde er zum Schutz des Verbandes zum Glück sofort von mehreren Leuten gecorkt.

Wie können solche Menschen eine Fahrerlaubnis bekommen? Wenn die ökonomischen Zwänge (eine Pizza warm auszuliefern) wichtiger sind, als der Schutz von Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer – dann darf, ja muss die Befähigung solcher Fahrerlaubnisbesitzer ein Kraftfahrzeug zu führen in Frage gestellt werden! Also, noch einmal zum Mitschreiben: »Mehr als 15 Radfahrer stellen zusammen grundsätzlich einen geschlossenen Verband dar. Dieser muss genau wie ein geschlossener Verband aus Kraftfahrzeugen vom übrigen Verkehr als einzelner Verkehrsteilnehmer behandelt werden, die Radfahrer dürfen nebeneinander fahren und nicht überholt werden. Das Einfahren in einen solchen Verband ist verboten!«

Kommentare sind immer gern gesehen und wer möchte kann gern Fotos schicken (oder an/auf die Facebook-Site).

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Rückschau auf die August – Critical Mass

augustmassDie August – Critical Mass ist gelaufen. Regenfrei. Mehr noch. Sonne und Wärme gabs auch dazu. Gezählt wurden 273 Fahrerinnen und Fahrer – alle lebten abermals gemeinsam eine lebenswerte Stadt. Wie stets von Jung bis Alt.

Es war eine sommerliche Mass. Endlich. Lauter entspannte Menschen auf Rädern, zu Fuß und in der Regel auch in den Blechkisten. Viele nette Gespräche untereinander, Fahrerinnen mit Fahrern, Fahrer mit Fahrerinnen und von überhaupt von links nach quer. Ein besonderer Dank gilt den Musik-Rädern und natürlich auch den unermüdlichen Corkerinnen und Corkern, die den Zug absichern! Danke, Freunde!

Zur Strecke

Nach längerer Zeit besuchte die Mass mal wieder lang und ausgiebig das Ostufer – über die Gablenzbrücke, Karlstal, den gesamten Ostring, Franziusalle, Poppenrade vorbei an HGG und den Beruflichen Schulen Gaarden, auf die Preetzer Straße und direkt über diese und Kaistraße wieder runter/rein in die City auf dem Westufer. Hier ging es weiter über den Wall, Kiellienie, Querung der Feldstraße in die Mercatorstraße und über die Holtenauer Straße wieder zurück Richtung Süden Richtung in die Innenstadt. Noch ein Schwenk in den Knooper Weg um letztlich zum Ende über Schützenwall, Kronshagener Weg, Ziegelteich und Sophienblatt wieder zum Startpunkt zurück zu gelangen.

Eines noch

Wer ab und an mal am Ende des Zuges mitfährt, erlebt mitunter interessante Phänomene – Autos, insbesondere aber Motorroller oder gar Motorräder, welche hinter dem Zug/Verband herfahren, aber natürlich nicht zum Zug/Verband gehören, bleiben nicht an ›roten Ampeln‹ stehen, welche der Zug/Verband selbst ja als »ein Fahrzeug« überfahren darf, sofern das Führungsfahrrad des Zuges die Kreuzung bei (ursprünglich) »grün« passierte. Nein, unsere motorisierten Freunde gleiten einfach mit dem Zug/Verband über (für sie) rot – und begehen somit definitiv eine Ordnungswidrigkeit, welche in diesem Falle, da die Ampel idR meist schon länger als 1 Sekunde »rot« zeigt, mit 200 Euronen und 2 Punkten in Flensburg als Minimum geahndet wird. Bleibt also besser stehen versucht schon gar nicht in den Zug einzufahren, da dann nämlich noch »mit Gefährdung« hinzukommt! Noch mal zum Mitschreiben: »Mehr als 15 Radfahrer stellen zusammen grundsätzlich einen geschlossenen Verband dar. Dieser muss genau wie ein geschlossener Verband aus Kraftfahrzeugen vom übrigen Verkehr als einzelner Verkehrsteilnehmer behandelt werden, die Radfahrer dürfen nebeneinander fahren und nicht überholt werden. Das Einfahren in einen solchen Verband ist verboten.«

Wir freuen uns schon heute auf den 30. September! 🙂

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